Boule

 

 

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Das Wort 'boule' bedeutet 'Kugel' und wird oft als Oberbegriff für verschiedene Varianten französischer Kugelspiele verwendet. So gibt es beispielsweise das 'Boule Lyonnaise' oder das 'Jeu provençal', die sich in der Ausführung des Spiels, der Spielfläche und den Kugeln von dem unterscheiden, was man in Deutschland üblicherweise unter Boule versteht. Die französische Bezeichnung für das auch hier zunehmend beliebte Spiel ist Pétanque. Manche sehen den Unterschied zwischen Boule und Pétanque in der Ernsthaftigkeit, mit der der Sport betrieben wird. Pétanque wäre dann die  Wettkampfvariante des Boule.

Kugelspiele gibt es übrigens in vielen europäischen Ländern. So spielt man in Italien Boccia und in Großbritannien Bowls. Und die Friesen haben ihr Boßeln.
Boule ist in Deutschland in den letzten Jahren zunehmend populärer geworden; dies zeigt sich besonders in den steigenden Mitgliederzahlen der Boule-Klubs und den Teilnehmerzahlen bei den Turnieren.

Was macht Boule so attraktiv? Sicherlich, dass man nicht viel dafür braucht: Wenigstens drei Kugeln, eine Zielkugel, ein halbwegs geeignetes Gelände und wenigstens einen anderen Spieler. (Im Bild sieht man noch einen Punktezähler, ein Maßband, das man öfter braucht, als man denkt, das obligate Tuch für den kleinen Kugel-Putz zwischendurch sowie einen Magneten zum Aufheben der Kugeln - höchst empfehlenswert.) Hinzu kommt, dass kein Spiel dem anderen gleicht. Und wenn die Spielstärken der beteiligten Spieler nicht zu unterschiedlich sind, ist Boule sehr spannend.
Hauptsache man hat Spaß dabei.
In diesem Sinne: "Schönes Spiel!"oder "Allez les boules!"

Vorab ein Dankeschön an die Mitglieder des 1. Pétanque-Boule-Clubs Witten, die sich für die Fotos zur Verfügung gestellt haben.